Inhalt
Donnerstag 09.09.2010 20 Uhr Anny Hartmann „Humor ist, wenn man trotzdem wählt.“
Donnerstag 16.09.2010 20 Uhr Wiglaf Droste "Auf sie mit Idyll!"
Freitag 24.09.2010 20 Uhr Sasha Brohm, Volker Surmann und Paul Bokowski "Eine Neurose ist eine Neurose ist eine Neurose!"
Freitag 08.10.2010 20 Uhr Gerta Stecher "Nur der junge König Lear hat noch was zu lachen" -Aus dem Innenleben der Theater- und Bühnenwelt-
Freitag 15.10.2010 20 Uhr Anselm Neft "Die Lebern der Anderen
Freitag 22.10.2010 20 Uhr Maila Barthel Best-Seller - Inge Bachmann und die Entdeckung des Frohsinns tief in der Falte
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SALONLESUNGEN & VERANSTALTUNGEN
Donnerstag, 09.September 2010 / 20.00 Uhr
Politisches Kabarett von und mit Anny Hartmann
„Humor ist, wenn man trotzdem wählt.“
Mögen Sie Witze über Angela Merkels Frisur? Oder die Englisch-Kenntnisse von Oettinger, Westerwelle und Co.?
Lachen Sie gern über die persönlichen Schwächen der Politiker? Dann sind Sie im Programm von Anny Hartmann genau falsch! Ja, denn bei Anny Hartmann sind Sie genau richtig, wenn Sie auf eine inhaltliche und gleichzeitig höchst amüsante Darbietung von Geschehnissen der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse stehen.
Es gibt nur sehr wenige Frauen, die sich aufs politische Bühnen-Parkett wagen. Anny Hartmann gehört definitiv dazu!

Aufklärung mit hohem Unterhaltungswert. Kritisch, weiblich, charmant!

Mehr unter: www.annyhartmann.de
SALONLESUNGEN & VERANSTALTUNGEN
Donnerstag, 16.September 2010 / 20.00 Uhr
Wiglaf Droste "Auf sie mit Idyll!"
Der Dichter Wiglaf Droste beobachtet, beschreibt und ergreift die Welt und ihre Bewohner. Seine Aperçus und Uppercuts verteilt er nach Belieben, doch niemals beliebig. In feiner Sprache belöffelt er trostferne Christen
ebenso wie trübe islamistische Aufesser von Mohamettbrötchen.
Tragödien wie das Draußenrauchen, die Übergangsjacke, den Pilgerstrom oder servile Servicekräfte werden ebenso gutgelaunt und kenntnisreich abgefertigt wie kulinarische Katastrophen vom Schlage Dollase oder Lafer.
In saure Gurken wie Till Schweiger oder Guido Westerwelle beißt Droste kurz und final hinein, um sich dann doch lieber der Liebe und der Huldigung zuzuwenden: F.W. Bernstein, Johnny Cash, Raymond Chandler, Bob Dylan, Danny Dziuk, Peter Hacks, Randy Newman, Joachim Ringelnatz werden gefeiert. Und über allem waltet das Rheinsberger Idyll.
Wiglaf Droste, lebt in Berlin oder auf Reisen, schreibt für den Funk, die FR und die SZ, gibt gemeinsam mit Meisterkoch Vincent Klink die kulinarische Kampfschrift Häuptling eigener Herd heraus, darf mit einem berühmten Essener Jazz-Trio als Sänger Platten aufnehmen, leiht seine Stimme auf Hörbüchern verehrten Kollegen wie Voltaire, Dashiell Hammett, Volker Kriegel, Peter Hacks, Kinky Friedman und James Krüss.
Für seine harsche, polemische, liebevoll wortschöpferische und lyrische Sprache wurde Wiglaf Droste 2003 mit dem Ben-Witter-Preis und 2005 mit dem Annette von Droste-Hülshoff-Preis ausgezeichnet.
SALONLESUNGEN & VERANSTALTUNGEN
Freitag, 24.September 2010 / 20.00 Uhr
Sasha Brohm, Volker Surmann und Paul Bokowski:
"Eine Neurose ist eine Neurose ist eine Neurose"
Die drei Sonderlinge tun nichts, sie wollen nur lesen. Drei ausgewiesene Vorlesekünstler, zwei aus Berlin, einer aus Bielefeld (ausgerechnet). Da muss man doch zum Stadtneurotiker werden.
Sie stellen ihre Macken zur Schau und zwar in Textform. Öffentliches Wundenlecken zu Unterhaltungszwecken. Schreiben ist Therapie. Lachen auch. Zu Risiken und Nebenwirkungen dieser Lesung fragen Sie, wen Sie wollen.
Sasha Brohm lebt und liest in Bielefeld. Dort ist er weltbekannt. Sein erstes Buch heißt "Sasha Brohms glitzerndes Schatzkästlein voller funkelnder Alltagsmärchen".
Paul Bokowski lebt in Berlin-Wedding. Das ist nicht viel besser als Bielefeld. Dort ist er Mitglied der Vorlesebühne "Brauseboys" und ist Co-Autor der Geschichtensammlung "Berlin mit Alles".
Volker Surmann ist ebenfalls "Brauseboy", Herausgeber zweier Sammelbände namens "Sex - Von Spaß war nie die Rede" und Autor des Romans "Die Schwerelosigkeit der Flusspferde".
SALONLESUNGEN & VERANSTALTUNGEN
Freitag, 08. Oktober 2010 / 20.00 Uhr
Gerta Stecher
Nur der junge König Lear hat noch was zu lachen –
Aus dem Innenleben der Theater- und Bühnenwelt
„... Und man sieht die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht“, heißt es in Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“. An diesem Abend jedoch werden jene Personen aus dem Dunkel hinter der Bühne ins Rampenlicht treten, ohne welche sämtlicher Theater-, Konzert und Variétébetrieb ganz und gar zusammenbräche.
Gerta Stecher liest wahre und witzige Texte aus dem Innenleben der Theater- und Bühnenwelt, also nicht über Stars, Regiegenies und koloratursopranistinnen, sondern über das Fußvolk der Szene wie Theaterschreiner, Maskenbildner, Pyrotechniker, Orchesterwarte, Souffleusen und Feuerwehrleute.
Amüsant, locker und intelligent geschrieben - eine aufregende, bunte und heitere Lektüre aus dem schweißtreibenden Theateralltag! Die Autorin, auch Journalistin, Fotografin und Diseuse, lebt in Berlin und der Uckermark.
SALONLESUNGEN & VERANSTALTUNGEN
Freitag, 15.Oktober 2010 / 20.00 Uhr
Anselm Neft
"Die Lebern der Anderen"
Wenn man wie Anselm Neft zwischen Kuhweiden und Kirchweihfesten aufgewachsen ist, kann der Freizeitpark Berlin gewisse Irritationen hervorrufen. Wer hätte gedacht, dass man auf einem Existenzgründerseminar einen Auftragskiller kennenlernen kann? Welche ominöse Vereinigung verbirgt sich hinter der Gilde der Flaschensammler?
Und was geschieht, wenn man ohne die geringsten Ortskenntnisse als Fremdenführer arbeitet?
Absurd-hintergründige Storys von großartiger Komik.
SALONLESUNGEN & VERANSTALTUNGEN
Freitag, 22.Oktober 2010 / 20.00 Uhr
Maila Barthel
Best-Seller - Inge Bachmann und die
Entdeckung des Frohsinns tief in der Falte
Wenn die neurotische Autorin Inge Bachmann die Bühne betritt, tritt sie wie immer daneben. Statt zu tun, was sie soll: Nämlich aus dem neuen Best-Seller des berühmten Emil Dittersdorf zu lesen, dessen Manuskripte sie korrigiert. Und in den sie auch noch unglücklich verliebt ist.
Aber jetzt will sie endlich selbst ein Buch veröffentlichen. Koste es, was es wolle! Im Notfall sogar mit einem so unpoetischen Thema wie dem Älterwerden. Dazu hat der marktorientierte E. Dittersdorf ihr geraten. Schonungslos recherchiert sie in den Abgründen ihrer alternden Autorenseele, die am Rande des Wahnsinns und des Papierstaus ihrer Schreibmaschine bereits erheblichen Schaden genommen hat.
Verständlich, denn: „Wer schreibt, hat eindeutig weniger vom Leben. Das sieht man schon, wenn mal ein Mann da ist: Sex, aufspringen, im Duden nachschlagen, Sex, aufspringen, Notizen machen…. Also, das hält kein Mann dauerhaft aus. Und ich auch nicht.“
Die Schauspielerin Maila Barthel (www.maila-barthel.de) ist derzeit auf zwei Berliner Bühnen zu sehen. Sie schreibt für das Theater und veröffentlichte einen Gedichtband sowie mehrere Kurzgeschichten. Für ihren Monolog „Tabu“ erhielt sie eine literarische Anerkennung der Hermann-Sudermann-Stiftung“. Ein neuer Gedichtband sowie ein Roman sind in Arbeit.
Mit der Fortsetzung von „Best-Seller“ springt sie in der Rolle der schrägen Inge Bachmann auf die kabarettistischen Bretter, die den völligen Irrsinn bedeuten. Aber nur mit einem Zeh. Schließlich ist das Leben viel zu schrecklich, um darüber zu lachen!
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